The Interview

Hallo meine Freunde der schlechten Unterhaltung,

ich habe mir gedacht, ich schaue einfach mal den Film “The Interview”. Der Trailer damals war richtig cool und der Film klang eigentlich interessant und irgendwie toll.

Naja, nun habe ich ihn geschaut und ich muss sagen…der Film ist schlecht, mehr als schlecht, er ist grottig.

Ich habe selten so einen dummen, stupiden, unlustigen, lustlosen und bescheuerten Film gesehen. Das Kino lohnt sich nicht und ein Kauf auf DVD oder Blu-Ray erst recht nicht. Der Film ist ein weiterer sinnloser Film. Die Schauspieler sind mehr als Fehl am Platz und nach wenigen Minuten schon mehr als nervig.

Hier aber erstmal kurz der Inhalt:

In der Komödie The Interview wollen James Franco und Seth Rogen den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un interviewen – doch auf diesen wird ein Attentat geplant.

Handlung von The Interview
Ein Journalist (James Franco) und sein Produzent (Seth Rogen) können ihren Ohren kaum Glauben: Kim Jong-un, der Diktator des hermetisch abgeriegelten Staates Nordkorea, ist ein Fan ihrer Entertainment-Show. Mehr als das, er lädt die beiden zu sich in sein Land ein, um mit ihnen ein Interview zu führen!

Als die CIA davon erfährt, sieht der Geheimdienst eine einmalige Chance gekommen, um das unterdrückte Land von seinem Tyrannen zu befreien. Die Journalisten sollen selbst wärend des Interviews ein Attentat auf ihren Gastgeber verüben. Mit dem Gewicht einer einmaligen historischen Chance stimmen sie zu, doch so einfach wie geplant, lässt sich ein Staatschef nicht ermorden.

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Gut, ansich klingt es echt nicht schlecht. Und dann schaut man es sich an und denkt sich…’Was soll das?‘ Der Film zieht ein eigentlich ernstes Thema so ins Lächerliche, dass man es sich nicht mehr anschauen kann. Der Film packt einen zu keiner Sekunde und die 1 Stunde und 52 Minuten sind verschwendete Zeit.

 

Hintergund & Infos zu The Interview
Produktionsfirma Sony ahnte sicher nicht, welche Folgen die harmlose Komödie für sie haben würde. Nach zahlreichen Drohungen aus Nordkorea ereignete sich im Herbst 2014 der ‘Sony Hack’, bei dem zahllose interne Dokumente und Filme an die Öffentlichkeit gelangten. Kurz darauf drohte eine Gruppe namens Guardians of Peace mit Anschlägen auf die Filmpremiere. Hinter beiden Angriffen wird Nordkorea vermutet. Schließlich gab Sony klein bei und sagte zunächst die Premiere ab. Nachdem auch einzelne Kinos den Film aus den Programm genommen hatten, sagte Sony den Kino-Start am 17. Dezember ganz ab. Erst mit der kurz darauf erfolgten Veröffentlichung auf VoD folgten zahlreiche US-Kinos dem Trend, den Film trotzdem zu zeigen. Auch der für den 5. Februar 2015 angesetzte deutsche Kinostart von The Interview wurde zwischenzeitlich gestrichen. In Deutschland kam die politisch inkorrekte Komödie dann schließlich doch in die Kinos.

Wie schon bei Das ist das Ende nahmen Seth Rogen und Evan Goldberg für The Interview gemeinsam auf dem Regiestuhl Platz. Außerdem produzierten beide gemeinsam den Film mit James Weaver und schrieben auch die Story. Für die politischen Feinheiten erhielten sie dabei Unterstützung von Dan Sterling.

Die Idee kam den beiden durch einen Scherz von Seth Rogen, der sich fragte, warum der Journalist Dan Rather die Anschläge vom 11. September nicht verhindert habe. Dieser hatte vier Jahre zuvor Osama Bin Laden als Interviewpartner und hätte er ihn damals einfach umgebracht, wären der USA viel Ärger erspart geblieben. James Francos Figur ist dabei an den US-Journalisten Ryan Seacrest angelehnt.

The Interview entstand in einer extrem kreativen Schaffensphase der beiden Freunde, die sich noch aus ihrer Zeit bei Voll daneben, voll im Leben kennen. Gleichzeitig mit The Interview arbeiteten sie an der Finanzierung für ihren Erwachsenen-Animationsfilm Sausage Party, vier Serienpiloten, der Veröffentlichung ihres vorherigen Filmes Bad Neighbors und der Adaption der Graphic Novel Preacher. (ST)

 

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Wer ihn schauen möchte, kann dies natürlich tun, ich habe mir definitiv besseres erwartet.

 

2halbSterne

–Aracnafaria–

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