Neurologische Klinik – Tag 2

Hallo zusammen,

ich muss zugeben, ich hatte wirklich gut geschlafen. Mein Bett ist wirklich bequem. Und ich liebe die Fernbedienung um das Kopfteil hoch bzw runterzufahren.

Naja, wie dem auch. Donnerstag früh um halb 6 Uhr aufgestanden. Duschen gegangen, rauche gewesen, hey Frühstück kam.

Ich weiß nicht mehr genau was es gab. Weißbrot mit Pfefferminztee und irgendeiner Wurst glaube ich. Geschmacklich konnte man es ertragen.

Naja, danach kamen Blutdruckkontrolle und Schmerzabfrage. Bei mir war alles super.

Ich ging noch eine rauchen und pflanzte mich dann aufs Bett.

Gerade als ich eine rauchen gehen wollte, kam die Ärztin.

Wir machen nun die Lumbalpunktion. Und ja, jetzt. Rauchen müssen Sie auf später verschieben.

Ich schaute nur ungläublig, aber was soll ich machen…

Für alle, die nicht wissen was eine Lumbalpunktion ist:

Lumbalpunktion - Warum?Lumbalpunktion - AblaufLumbalpunktion

Naja. ich musste mich auf mein bett setzen. Aus dem Fenster schauen. Die Beine baumelten nach unten. Dabei waren die Kniekehlen aber an der Bettkante.

Mein Bett wurde in die Höhe gepumpt, und dann saß ich da. Ärztin und Schwester hinter mir. Ich hatte mein Kissen auf dem Schoß. Ich sollte mich nach vorne beugen. Pullover und Shirt wurden hochgezogen.
Meine Haut wurde desinfiziert und sie tastete meine Wirbelsäule ab um die geeignete Stelle zu finden.
Da meine Wirbelsäule schief ist, gestaltete sich dies etwas schwierig.

Irgendwann fand sie dann eine Stelle. Und es ging los.
Ich sollte mich nicht bewegen, logisch.
Naja, die Nadel war drinnen und ich es war ein unangenehmes Gefühl. Leichter Druck, aber kein Schmerz.
Es lief anscheind, denn das sagte sie mehrmals.

Irgendwann fing mein Bein leicht an zuzucken. Aber nur kurz.

Ich sollte tief Luft holen und husten und zack war die Nadel draußen. Pflaster drauf und gut.

Ich sollte mich eine Stunde flach auf den Rücken liegen und viel trinken.

Während ich da lag, wurde mir noch Blut gezogen und sie ließen mich allein.
Nach 20 Minuten kam der stellvertretende Oberarzt. Visite.

Er fragte mich was ich hätte, wann ich es hätte, wie lang es bleiben würde und joah.

Er nannte irgendeine Krankheit, die ich es aber nicht verstanden habe, gemerkt sowieso nicht. Er sagte ich soll 2 mal täglich Tabletten nehmen. Naja, gut. Also, lag ich da weiter.

Naja, nach dem die Stunde vorbei war, stand ich auf und lief rum.

Ich habe natürlich vorher im Internet etwas gelesen. Viele hatten Probleme mit heftigen Kopfschmerzen, Übelkeit usw. am nächsten Tag.
Also dachte ich mir. Lauf noch rum, solang es geht.

Übrigens, vor der Punktion war ich beim Röntgen und bei neurologischen Tests.

Die Tests waren nebenbei sehr ekelhaft.

Zuerst wurde mir Strom durch den Körper gejagt, sodass ich am ganzen Körper zitterte. Zuerst am Kopf, dann am Steiß.

Dann musste ich auf einen Bildschirm schauen, auf dem ein Schachbrett und in der Mitte ein orangener Kreis waren.
Das Schachbrett bewegte sich und ich sollte mit einem Auge nur auf den Kreis schauen.

Dan kam auch schon der letzte Test. Ich legte mich auf die Liege und mir wurden Elektroden am Knöchel befestigt. Dort floss natürlich Strom. Außerdem hatte ich Kabel am Rücken, die halt aufzeichnen sollten, ob alles im Hirn ankommt.
Ich sollte 5 Minuten (pro Fuß) so liegen, dabei kribbelte es, als ob der Fuß einschläft. Wirklich ekelhaft, aber naja. Ich hab es ausgehalten.

Was dabei rauskam, weiß ich nicht. Werde ich morgen mal fragen.

Naja, an dem Tag trank ich wirklich viel, ich lief des Öfteren zum Wasserspender mit meiner Tasse.

Ging öfter rauchen und alles war gut.

Das war im Großen und ganzen der Donnerstag.

–Aracnafaria–

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